Landing Page

Auch: Landing Page, Landingpage, Zielseite, LP

Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt ein quellengebundenes Modell oder eine Praxisheuristik. Es verspricht kein bestimmtes Ergebnis; die folgenden Aussagen geben das Modell wieder.

Kern-Logik

Eine Landing Page ist im Modell die Zielseite eines bestimmten Einstiegs, etwa einer Anzeige oder eines versendeten Links. Sie verbindet die dort geweckte Erwartung mit einem passenden nächsten Schritt. Anders als eine allgemeine Startseite muss sie nicht das gesamte Unternehmen erschließen.

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Die vier Typen

Im Quellenmodell ordnet die Tabelle folgende Elemente:

Typ Ziel Aufbau
Kontaktseite Adresse oder Anfrage sammeln Kurz, ein Formular, ein Anreiz
Vorschaltseite Aufwärmen vor dem eigentlichen Kauf Mittellang, Nutzen, dann Handlungsaufruf
Lange Verkaufsseite Direkter Kauf im höheren Preissegment Sehr lang: Geschichte, Beleg, Preis-Aufbau
Squeeze Page Ausschließlich Anmeldung Sehr kurz: Anreiz und Formular, sonst nichts

Die Typen überschneiden sich: Eine Squeeze Page ist eine besonders reduzierte Form der Kontaktgewinnung. Umfang und Seitenlänge richten sich nach Erklärungsbedarf und Vorwissen, nicht allein nach dem Preis. „Sonst nichts“ bezeichnet den Fokus des Inhalts; notwendige Informationen und verständliche Bedienung bleiben erhalten.

Wann einsetzen?

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Beispiel

Ein Handwerksbetrieb bewirbt die Wartung gewerblicher Heizungsanlagen. Die Zielseite wiederholt dieses Anliegen, nennt das Einsatzgebiet und bietet einen Rückruf an. Eine allgemeine Unternehmensvorstellung wäre als Einstieg weniger präzise. Nach der Formularübermittlung bestätigt die Seite den Eingang; im Betrieb ist festgelegt, wer die Anfrage bearbeitet.

Häufige Fehler

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Verwandte Einträge

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

external-klassiker funnel conversion web-design