Fünf Bewusstseinsstufen

Auch: 5 Bewusstseinsstufen, Awareness-Stufen, Customer Awareness Levels, Unaware bis Most Aware

Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt ein quellengebundenes Modell oder eine Praxisheuristik. Es verspricht kein bestimmtes Ergebnis; die folgenden Aussagen geben das Modell wieder.

Kern-Logik

Das Quellenmodell unterscheidet fünf Bewusstseinsstufen:

Die Stufen beschreiben den Wissensstand zu einem bestimmten Problem und Angebot, keine festen Personentypen. Dieselbe Person kann verschiedene Angebote unterschiedlich gut kennen. Die passende Botschaft schließt die jeweils nächste Informationslücke, statt bereits vorhandenes Wissen vorauszusetzen.

Bewusstsein ist außerdem nicht gleich Kaufbereitschaft: Auch gut informierte Interessenten können fehlenden Bedarf, ungeklärte Zuständigkeiten oder sachliche Bedenken haben.

Wann einsetzen?

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Die Durchschnittsstufe ist nur eine Arbeitshypothese. Unterschiedliche Suchanliegen und Gesprächsfragen können getrennte Inhalte erfordern. Die Wachstumsaussage beschreibt die Erschließung weniger informierter Neukontakte; sie schließt andere Wachstumswege, etwa Folgekäufe, nicht aus. Für Budgetfreigaben oder die Diagnose individueller Kaufhindernisse reicht eine Stufenzuordnung allein nicht aus.

Beispiel

Ein Handwerksbetrieb bemerkt, dass Terminanfragen verloren gehen: Ein Text erklärt zunächst mögliche Ursachen. Kennt der Betrieb bereits digitale Terminlösungen, hilft ein Vergleich der Abläufe. Wird ein konkretes Angebot geprüft, werden Einrichtung, Zuständigkeiten und Leistungsgrenzen relevant. Ein weiterer allgemeiner Problemtext beantwortet diese späteren Fragen nicht.

Häufige Fehler

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

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Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

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