Preisgespräch-Vorbereitung — 21 Punkte

Auch: Preisgespräch-Vorbereitung, 21-Punkte-Checkliste, Pre-Game Price

Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt ein quellengebundenes Modell oder eine Praxisheuristik. Es verspricht kein bestimmtes Ergebnis; die folgenden Aussagen geben das Modell wieder.

Kern-Logik

Im Quellenmodell wird beschrieben: Und die höchste Stufe gleich vorweg: Das beste Preisgespräch ist das, das gar nicht stattfindet. Man stellt eine Forderung, der Kunde akzeptiert sie. Das gelingt nur, wenn der aufgebaute Wert so weit über dem Preis liegt, dass der Kunde froh ist, zu diesem Preis kaufen zu dürfen. Die Impfung gegen Preisverhandlungen heißt nicht billiger, sondern anders.

Das beschreibt ein Zielbild, keine zuverlässige Folge der Vorbereitung. Auch ein unterscheidbares, nützliches Angebot kann an Budget, Beschaffungsregeln oder fehlender Entscheidungsvollmacht scheitern. Die Vorbereitung verbindet deshalb Wertargumentation mit wirtschaftlichen Grenzen und einem sachlichen Ausstieg.

Die 21 Punkte in Blöcken

Das Quellenmodell bündelt die Vorbereitung in einundzwanzig Prüfpunkte:

Wann einsetzen?

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Nicht als starres Gesprächsskript einsetzen: Bei ungeklärtem Bedarf steht zunächst die Diagnose an, bei einem einfachen Festpreisangebot genügt eine angemessene Kurzprüfung.

Beispiel

Ein Wartungsbetrieb erhält eine Rabattforderung. Vor dem Termin prüft er Leistungsumfang und Bereitschaftsdienst. Statt denselben Umfang vorschnell günstiger anzubieten, bereitet er eine Variante ohne Bereitschaftsdienst vor und erklärt deren Folgen. Passt keine Variante, bleibt die Ablehnung eine zulässige Entscheidung.

Häufige Fehler

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Verwandte Einträge

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

preispsychologie preisverhandlung vorbereitung