Preissignale der Schwäche

Auch: Preissignale der Schwäche, 7 Preissignale, Preisangst-Verhalten

Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt ein quellengebundenes Modell oder eine Praxisheuristik. Es verspricht kein bestimmtes Ergebnis; die folgenden Aussagen geben das Modell wieder.

Kern-Logik

Im Quellenmodell wird beschrieben: Der Befund ist unbequem: Die überwältigende Mehrheit aller Preiseinwände wird vom Anbieter selbst provoziert.

Die Aussage ist eine zugespitzte Modellthese; sie liefert keine allgemein belastbare Häufigkeitsangabe. Preiseinwände können ebenso aus Budgetgrenzen, Vergleichsangeboten oder unpassendem Leistungsumfang entstehen. Das Prüfraster sucht vermeidbare Unsicherheit in der Kommunikation, keine Schuld beim Anbieter.

Im Quellenmodell wird beschrieben: Die Signale wirken auf drei Ebenen: sprachlich (Weichmacher in der Preisnennung), körperlich (Haltung, Stimme) und strukturell (runde Preise, falscher Zeitpunkt, Dauerrabatte).

Die sieben Signale

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Wann einsetzen?

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Nicht als psychologische Beurteilung einzelner Menschen einsetzen. Sprechstil, Nervosität oder ein privater Gesprächsort belegen weder fehlende Kompetenz noch einen ungerechtfertigten Preis.

Beispiel

Ein Reparaturbetrieb nennt eine verbindlich kalkulierte Leistung und bietet unmittelbar ungefragt einen Nachlass an. Im Rollenspiel fällt diese Gewohnheit auf. Künftig nennt er Umfang und Preis, fragt nach offenen Punkten und prüft einen anderen Leistungsumfang erst bei einem tatsächlichen Bedarf.

Häufige Fehler

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Verwandte Einträge

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

preispsychologie verkaufsgespraech koerpersprache