Präsentieren als Bewegen, nicht Überzeugen

Auch: Präsentieren als Bewegen, Bewegen statt Überzeugen, Start-Ziel-Abholen-Bewegen-Abliefern

Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt ein quellengebundenes Modell oder eine Praxisheuristik. Es verspricht kein bestimmtes Ergebnis; die folgenden Aussagen geben das Modell wieder.

Kern-Logik

Das Quellenmodell ersetzt die Absicht, jemanden zu überzeugen, durch eine nachvollziehbare Bewegung von der Ausgangslage zu einer möglichen Zielposition. Die Präsentation beginnt bei der bekannten Situation des Gegenübers, benennt das Ziel und erläutert den Weg dorthin. So bleibt die Entscheidung beim Gegenüber, während die Argumentation Orientierung gibt.

Fachbegriffe, umfangreiche Wissensblöcke und ungeordnete Alternativen können diesen Weg unterbrechen. Eine gute Präsentation beschränkt sich deshalb auf die Information, die für das Verständnis der nächsten Entscheidung nötig ist.

Voraussetzung ist, dass Ausgangslage und Ziel mit den Beteiligten geprüft wurden. Die Bewegung beschreibt eine verständliche Entscheidungsfolge; sie berechtigt nicht dazu, ein vorgegebenes Ergebnis durchzusetzen. Bei unterschiedlichen Interessen wird zunächst geklärt, welche Entscheidung gemeinsam ansteht.

Beispiel: Vom Ausgangspunkt zum Ziel

Ein Team kämpft mit unklaren Übergaben zwischen Anfrage und Angebot. Statt zunächst eine fertige Methode zu präsentieren, beschreibt die Präsentation den heutigen Ablauf, klärt das gewünschte Ergebnis und zeigt dann einen möglichen Zwischenschritt: eine einheitliche Erfassung der Anfrage. Die Lösung wird als Anschluss an die vorhandene Lage verständlich.

Die vier Präsentationsfehler

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Die fünf Schritte

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Wann einsetzen?

Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

Häufige Fehler

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Im Quellenmodell gelten folgende Punkte:

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