Marketing Automation

Auch: Marketing Automation, Marketing-Automatisierung, Automatisierte Workflows, Trigger-Strecken

Die softwaregestützte Automatisierung wiederkehrender Marketing-Aufgaben — E-Mails, Segmentierung, Bewertung, Nachfass — gesteuert über Regeln, Ereignisse und Kundenverhalten. Gute Automation wirkt persönlich, obwohl sie automatisch läuft.

Kategorie: Funnel & Automation Autor: Pereta

Kern-Logik

Jedes wachsende Geschäft erreicht den Punkt, an dem handverschickte Mails, gepflegte Listen und Tabellen-Segmentierung nicht mehr mitwachsen. Marketing Automation löst das über regelbasierte Strecken:

  1. Auslöser — ein Ereignis startet die Strecke (Eintragung, Formular, Kauf, Datum, Inaktivität).
  2. Verzweigung — je nach Eigenschaft oder Verhalten läuft der Kontakt einen eigenen Pfad.
  3. Aktionen — Mail senden, Markierung setzen, Score ändern, an den Vertrieb übergeben.
  4. Wartezeiten — zeitversetzte Schritte („drei Tage nach der Eintragung …").

Die Pointe: Eine gut gebaute Strecke skaliert von 100 auf 100.000 Kontakte ohne Mehrkosten — die einmalige Investition in die Architektur trägt über Jahre. Das Risiko ist die Über-Automatisierung: Zu viele Strecken erzeugen ein Spam-Gefühl, und Kontakte schalten ab. Gute Automation bleibt unsichtbar.

Typische Strecken: Willkommen (nach Eintragung), Betreuung (nach Download), Abbruch-Rückholung (nach Warenkorb-Abbruch), Nachkauf (Bindung, Bewertung), Reaktivierung (nach langer Inaktivität).

Zwei starke Plays

Konkrete Anwendungen

Wann einsetzen?

Häufige Fehler

  1. Über-Automatisieren. Zu viele Strecken erzeugen ein Spam-Gefühl — die Kontakte erkennen das Muster und schalten ab.
  2. Ohne Content starten. Leere Strecken haben nichts zu senden.
  3. Nur einen Kanal denken. Der stärkste Rückhol-Effekt entsteht kanalübergreifend, nicht in derselben Mail-Schiene.

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